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Polarfuchs
Alopex lagopus
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Opportunismus als Lebensprinzip
Polarfüchse leben in Gebieten - der baumlosen arktischen Tundra - die die
Lebensfähigkeit der Tiere immer wieder auf eine harte Probe stellt.
Geringe Spezialisierung und hohe Anpassungsfähigkeit bei wechselnden
Bedingungen sind daher lebensnotwendig. Besonders Polarfüchse
bewähren sich dabei als extrem anpassungsfähig. Durch den Fellwechsel
sommers wie winters gut getarnt, fressen sie ziemlich alles, was verfügbar
ist - kleine Tiere, Früchte und vor allem Aas. Dabei profitieren sie vom
Beuterest großer Raubtiere wie Bär, Luchs und Wolf.
In der Arktisanlage leben Schneeeule und Polarfuchs wie in ihrer Heimat
beisammen und zeigen auch das Konkurrenzverhalten wie in der Natur.
Familienplanung in der Arktis
Polarfüchse bringen im ganzen Jahr bis zu zehn Welpen zur Welt. In
schlechten Zeiten verhütet die Fähe natürlich: sie wird
nicht läufig oder eine Befruchtung findet nicht statt.
Eckdaten
- Schneeeulen und Polarfüchse teilen sich den Lebensraum der
zirkumpolaren arktischen Tundra
- Beide sind in der Färbung an den Schnee angepasst (der Polarfuchs
allerdings nur im wolligen Winterfell - im Sommer ist er graubraun
- Sie jagen ähnliche Beutetiere: Schneehasen, Lemminge und kleine
Vögel - Polarfüchse leben darüber hinaus im großen
Umfang von Aas
- Beide sind anpassungsfähig, was Umweltbedingungen und Beuteangebot
anbelangt, und regeln danach ihren Nachwuchs
- Beide Arten sind extrem unempfindilch gegen Schnee und Kälte,
leiden aber unter Einschränkungen ihres Lebensraumes durch den
Menschen
- Bei gemeinsamer Haltung im Zoo sind eigene Futterplätze für
die Schneeeulen wichtig. Die flinken Füchse fressen sonst die Nahrung
allein
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