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Somali-Wildesel
Equus africanus somalicus
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Im Schatten der Zebras
Wie die gestreiften Charaktertiere Afrikas sind Somaliwildesel typische
Savannenbewohner des schwarzen Kontinents. Auch Herdenstruktur und
Sozialverhalten ähneln sich in vielen Punkten. Aufgrund ihrer
unauffälligen Färbung und ihrer Seltenheit sind sie jedoch kaum
bekannt. Nur ganz selten in Zoos gehalten, sind sie echte Archetiere. Die
Haustierform ist für ihren ausgeprägten Charakter und eigenen
Willen, oft als Störrigkeit missgedeutet, bekannt. Daraus spricht noch
die Individualität und Vorsicht der Wildform, die sich weniger als
Pferde dem blinden Herdentrieb unterordnet.
Charakteristisch für Somaliwildesel, Kulane und viele Wildpferde ist
der schwarze "Aaltrisch" auf dem Rücken.
Eckdaten
- der Kulan ist eine Unterart des asiatischen Halbesels, während
der Somaliwildesel eine des afrikanischen Wildesels ist
- Afrikanische Wildesel sind die Stammform aller Hauseselrassen -
domestiziert im Zweistromland als Zug- und Tragetiere
- Halb- und Wildesel leben in streng hierarchisch gegliederten
Familiengruppen mit einem Hengst an der Spitze, der seine Stuten bei Gefahr
und Konkurrenz mit Hufen und Zähnen verteidigt
- der Körperbau ist auf Schnelligkeit und Ausdauer ausgelegt
- Die Stehmähne ist ein charakteristisches Merkmal aller Wildpferde,
Wildesel, Halbesel, Zebras und Przewalskipferde
- Weite Wanderungen von Futterplatz zu Futterplatz bestimmen das Leben der
Tiere
- Wildesel und Halbesel sind sehr menschenscheu. Die notwendigen großen
gebiete sind vor allem durch Landschaftszersiedlung bedroht - Kulane und
Somaliwildesel sind deshalb äußerst selten.
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